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matti kujasalo

eröffnung,
am samstag,  dem 22. september 2007 von 14 – 20 uhr
am sonntag,   dem 23. september 2007 von 14 – 20 uhr,  jeweils zusammen mit dem künstlerausstellungsdauer vom 22. 9. 2007 – 22. 10. 2007

matti kujasalo aus finnland mit neuen bildern und einer rückschau auf mehrteilige wandarbeiten und zwei große variable bodenarbeiten, diese baut er in der halle und in korrespondenz mit der architektur auf.
arbeiten der letzten 30 jahre.

die galerie legt einen signierten handdruck, (2-farbig, 50 x 70 cm, in 100 exemplaren). zum sonderpreis von 200 € während der ausstellungszeit aus. dieser entstand als beginn unserer zusammenarbeit im jahre 1976 und wurde von der edition hoffmann gedruckt. wenige exemplare sind noch vorhanden.

es sind viele kataloge zu seinen arbeiten erschienen, viele texte, viele untersuchungen.  seine arbeiten werden von großen museen und sammlungen gezeigt. es war schwer eine auswahl aus seiner vielzahl von ausstellungen zu treffen für das verzeichnis dieser einladung, ich wiederhole nur noch einmal:
1980 „la biennale di venezia, venedig,i. - 1994 “artist of the year”, kunsthalle helsinki, fin, -
ludwig museum, budapest, h, - 1995 josef albers museum, bottrop, d, -1999 amos anderson art museum, helsinki 2003 „first beijing art biennale“, CN, „award of excellent work“...“
bitte laden sie sich unter dem kennwort: www.galeriehoffmann.de/presse  einige fotos zu matti kujasalo herunter, samt kurzer pressenotiz und hier die einladung als pdf.

mit freundlichen grüßen!   ihre adelheid hoffmann

 

...einige, subjektive beschreibungen seines werkes... matti kujasalo sieht zunächst die leinwand als einteiligen bildträger, darauf entfaltet sich, wie eine zeichnung, seine struktur. (später), als nächster schritt setzen sich die bildträger nahtlos verschraubt aneinander, auf jedem bildträger liegt ein klar entwickelter teil der struktur,  z.b. waagerecht, diagonal, senkrecht. noch immer ist alles völlig unabhängig von der wand. dann wandert die ruhe und festigkeit und die größe der wand als einfluß in das bild ein. zwischen den bildträgern entstehen lücken, später werden die bildträger länger, der raum spricht mit. matti spielt nun mit der breite der bildträger, von schmal, gleichmäßig immer breiter werdend; oder, mit der wandernd, von schmal, gleichmäßig immer breiter werdenden wandlücke. in der leserichtung, immer von links nach rechts. ich spreche nur von den großformen des bildes, diese könnten auch einfarbig sein. auf jedem bild, oder jeder bildfolge entfalt sich eine struktur-“zeichnung“. sie liegt wie ein netz davor.  später löst sich diese strukturzeichnung von der wand, sie fällt in den raum und bildet dort auf dem boden ihre möglichkeiten. die bildträger werden nun eines mit der strukur. das langsame ansteigen, sich drehen und wieder abfallen zeichnet als neue erfahrung eine weiche kurve im raum, auf dem boden. wir sind gespannt, was matti hier, in korrespondenz zur ausstellungshalle konstruieren wird. 
nach dieser erfahrung von lesbarkeit, von links nach rechts, genauso, wie von rechts nach links, von unten nach oben und von oben nach hinten,(z.b.1988) geht er zurück auf die möglichkeit der realisierung auf der wand. er kommt zur bewegung des kreisförmigen bildes und verwirklicht hierauf, als zeichnungsträger, die durchgehende gedachte waagerechte, die senkrechte, die kreuzung, die bündelung von kreuzungen. er zeichnet real schmale linien in kurzen abschnitten, breite linien, in kurzen abschnitten, z.b. in zarterer grauer farbe, so, wie man vorher den lichteinfluß auf seinen bodenelementen erfahren konnte. man kann die großform des kreises plötzlich als große kreise von leer-flächen in waaagerecht-senkrecht strukturen erfahren, oder als kreisabschnitte von außen in das bild hineinstrahlend, dann wölbt sich die fläche, wie eine kugel scheinbar nach vorne. in den ganz neuen arbeiten der letzten jahre, die man im erdgeschoß der galerie sehen wird, werden die großen senkrecht und waagerecht-linien immer breiter und weißer, die ereignisse der feinen und manchmal farbigen strukturen sind nur als kleine „punkte“ noch sichtbar, der “punkt“ ist aber der rest einer darunter liegenden struktur, er bildet immer ein winziges quadrat“fenster“ zur überdeckten, dahinter liegenden wirklichkeit. jetzt gibt es wieder eine großform auf der wand, den kreis, das „kreisbild“ strahlt. kommt man dem nahe, endeckt man die darunter liegenden wirklichkeiten. diese bilder sind damit nur als „detail“ in einer nahsicht wahrzunehmen. matti kujasalo zieht sich irgendwie zurück, aber die bilder strahlen dennoch faszinierend nach außen. es ist schwer zu beschreiben, am besten zu sehen.


ausstellung matti kujasalo matti kujasalo matti kujasalo matti kujasalo matti kujasalo

konstruktiver kunst

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